Tod eines Mistkerls oder: Menschen sind nicht gleich

„Finnland erschrickt über Gewalt von rechts“, titelt die Zürizitig, pardon, „Neue Zürcher Zeitung“. Und weiter heißt es: „Der Tod eines Immigranten, der bei einer rechtsextremen Manifestation attackiert wurde, schlägt hohe Wellen in Finnland. Die Regierung wird kritisiert, bloss Alibi-Politik zu betreiben.“

Und noch weiter: „Finnlands Regierungskoalition, der auch die rechtsnationale Finnen-Partei angehört, sieht sich der Beschuldigung ausgesetzt, nicht energisch genug gegen Rassismus und Rechtsextremismus vorzugehen. Die jüngste Kritik an der Regierung wurde nach einem Zwischenfall im Zusammenhang mit einer Demonstration rechtsextremistischer Gruppierungen in Helsinki laut, bei der ein Immigrant tätlich angegriffen wurde. Er erlag später im Spital seinen Verletzungen.“

Verlinkt ist in diesem Abschnitt immerhin ein Bericht der „Helsinki Times“ über den Vorfall. Wohl im Vertrauen darauf, daß niemand draufklickt.

Der NZZ-Schreiber Rudolf Hermann teilt, man kann nur annehmen absichtlich, keinerlei Details zu dem „Zwischenfall“ mit, außer, der Immigrant sei „im Spital seinen Verletzungen“ erlegen. Was eine dreiste Lüge ist, denn der verlinkte Original-Artikel der Helsinki Times teilt mit, der Mann sei laut Pressemitteilung der Polizei „einen Tag nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus gestorben“. Nix „ins Koma geprügelt“ oder so, welche Assoziation das Weglassen aller Details – außer des erlogenen – in den wohlvorgewaschenen Gehirnen der westlichen Gutmensch-Leserschaft auslösen soll. Aus medizinischer Sicht kann das Versterben des Migranten nur ein arg unglücklicher Zufall gewesen sein, sonst hätten die Ärzte ihn nicht aus dem Krankenhaus entlassen. Entsprechend wird auch nicht wegen vorsätzlicher, sondern wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Das spricht eine hinreichend deutliche Sprache, denn (zumindest mal „versuchsweise“) bedingten Vorsatz anzunehmen ist  in einschlägigen Fällen wahrlich nicht schwer.

Ja, aber wie kam es eigentlich zu diesem „Zwischenfall“? Der junge Mann sagte gegenüber der Polizei im Krankenhaus aus, er sei an den Demonstranten vorbeigelaufen und habe „gespuckt“, woraufhin er angegriffen worden sei, einen anderen Grund für den Angriff habe es nicht gegeben (Er selbst sagte damit genau genommen, nicht seine Hautfarbe, sondern das Spucken sei der Grund für den Angriff gewesen). Das Englische ist leider nicht so präzise, hier zwischen „ausspucken vor“ und „anspucken“ zu unterscheiden. Beides aber wäre ein grober Ausdruck von Mißachtung gegenüber den einheimischen Demonstranten.

Wie kam er dazu? Er war Gast in Finnland. Ein Fremder, ein Zugewanderter, höchstvermutlich illegal. Ich male mir gerade an meinem eigenen Beispiel die Absurdität dieser Situation aus: Ich selbst bin Ausländer im Ausland, Deutscher unter lauter Italienern (und nicht wenigen Franzosen). Ich habe hier viele freundschaftliche Bekanntschaften bis Freundschaften geknüpft. Aber jedesmal, überall, an der Supermarktkasse, in der „Bar“ (was hierzulande bedeutet: beim Frühstück mit Cappucino, Brioche und Spremuta, nicht zu verwechseln mit dem, was außerhalb Italiens als „Bar“ bezeichnet wird), im Laden, in der Autowerkstatt, wo auch immer, bin ich mir bewußt: Das hier ist ihr Land, das Land der Italiener, ich bin jedesmal wieder und immer gleichbleibend dankbar, daß sie mich akzeptieren, als Nicht-Italiener, daß sie überhaupt, noch dazu freundlich, mit mir reden. Was sicher daran liegt, daß sie spüren, daß ich sie mag, daß ich mich für ihre Kultur begeistere, ihre Sprache liebe, daß ich „ihren“ Dante unter dem Arm trage (nicht immer, aber gerne). Nie, niemals käme ich auf den Gedanken, Italiener im eigenen Land zu beschimpfen, ihnen gegenüber Mißachtung auszudrücken. Es käme mir nicht zu, selbst wenn ich so empfände.

Ja und, bin ich etwa der Maßstab? Wenn man als Maß die allseitige Erfreulichkeit und Reibungslosigkeit des hiesigen Zusammenlebens nimmt: Ja. Jener „Immigrant“ dagegen war offenbar ein höchst unerfreulicher – Mistkerl.

Man stelle sich übrigens mal kurz vor, was passiert wäre, wenn ein Deutscher vor einer Gruppe Mohammedanern, wie genau auch immer, „gespuckt“ hätte. Unvorstellbar? Eben.

Korsika, Bautzen, Villeneuve-Loubet

Korsika, Bautzen, nun Villeneuve-Loubet: Die Völker Europas beginnen langsam zu erkennen, daß man von offen landesverräterischen Politikern nicht erwarten kann, im begonnenhabenden Kampf auf Leben und Tod zu Hilfe zu kommen. So traurig es ist, so wichtig ist es doch endlich zu erkennen: Nur der sich Bahn brechende Volkszorn selbst kann Europa noch aus sich selbst heraus retten. Nur der pure Volkszorn kann noch schneller reagieren als die galloppierende Invasion stattfindet. Volkszorn made in Europe – bald auch in Ihrer Nähe?

Wo die Nasos Recht hatten, hatten sie Recht

Wenn Sozialisten abgekürzt werden, heißen sie „Sozis“. Wenn ihnen in der Bezeichnung eine Spezialeigenschaft vorangestellt wird, werden sie als „sos“ abgekürzt. So wie bei „Jungsozialisten“, den jungen SPDisten, aus denen abgekürzt nicht etwa Juzis, sondern Jusos werden. Nationalsozialisten sind also auch keine Nazis, sondern Nasos. Daß das „sos“ hinter allen Sozialisten auch für „save our souls“ steht, mag Zufall sein. Aber wer glaubt schon an Zufall.

Soso, die Nationalsozialisten bzw. Nasos haben also das Adjektiv „völkisch“ benutzt. Daher könne man dieses Wort auf keinen Fall wieder positiv besetzen, wie Frauke Petry das jüngst gefordert hat, meint ihr Parteikollege und Berliner AfD-Chef Pazderski: „Das ist eine absolut abwegige Diskussion, der Begriff ist negativ belegt und wird mit Rassismus gleichgesetzt“, wird er in der „WELT“ zitiert.

„Wird“. Von wem? Und warum? Weil alles, was Nasos je gesagt haben, falsch ist? Dürfen Schüler in der Schule nun also auch lernen, daß 2+2 zum Beispiel 5 ist, weil der böse Naso-Lehrer „damals“, gesagt hat, 2+2 ergebe 4? Ist deshalb aus der deutschen Recht- eine ungenießbare Linkschreibung gemacht worden?

2+2 ist aber und bleibt 4. Wo die Nasos Recht hatten, hatten sie Recht. So einfach ist das. Etwas als „Naso-“ zu titulieren, erspart lediglich da, wo man zum Denken und Diskutieren zu faul ist, die inhaltliche Auseinandersetzung (und führt im Maße dieser Ersparnis zu monetären Mehrausgaben der längst-nicht-mehr-öffentlichen „sos“-Verwaltung). Wenn die AfD die gegen sie geschwungene Naso-Keule nun schon zur Selbstverstümmelung benützt, kann sie gleich nach Hause gehen. Wer so etwas tut, hat gar nichts begriffen. Die „politische Korrektheit“ muß gnadenlos ausgerottet werden. Die Freiheit des Denkens und Argumentierens steht unendlich viel höher als jede Naso- oder sonstige „sos“-Vergangenheit.

„Völkisch“, ein Wort, das ich als Hegel-Schüler im Alltag ebensowenig benutze wie Frauke Petry und das für mich nur im Zusammenhang der notwendigen Zerstörung der „politischen Korrektheit“ eine Bedeutung besitzt, ist ein sich positiv auf das Bestehen voneinander verschiedener Völker beziehendes Adjektiv zu „Volk“. Völkerbund. Völkerverständigung. Schon mal gehört? Sollen wir der Nasos wegen vielleicht auf ein Adjektiv zu „Volk“ in unserer Sprache verzichten? Der Duden bietet noch „volklich“ an. Hat jemand dieses Wort schon jemals gehört? Und was genau soll es bedeuten? Nein, Herr Pazderski, Sie müssen schon begreifen, daß die AfD erst die „politische Korrektheit“ mit Stumpf und Stiel ausrotten muß, bevor sie sich Hoffnung machen kann, jemals Regierungsverantwortung für das „Deutsche Volk“ des Grundgesetzes zu übernehmen. Jeder gegen das freie Nachdenken und Diskutieren in Stellung gebrachte Kampfbegriff muß konsequent angegriffen, zurückerobert oder zerstört werden. So einfach ist das.

„Kein Vorwurf“

Ein für die Auszahlung von Sozialhilfe an Migranten zuständiger Wiener Magistratsbeamter packt aus. Die Anweisung von „oben“ lautet: alles durchwinken, keine Fragen stellen, selbst bei offenkundig gefälschten Identitätspapieren und „Eltern“ von zehn oder mehr Kindern, die nicht einmal angeben können, wieviele davon männlichen bzw. weiblichen Geschlechts sind. Horrende Mehrtausendeurobeträge werden jeden Monat an viele tausend Menschen ausgezahlt, für die Österreich nicht verantwortlich ist, schon gar nicht in diesem monetären Umfang. Die Journalisten überzeugen sich anhand der mitgebrachten amtlichen Unterlagen von der Authentizität der berichteten Fälle.

Bei der Lektüre dieses Artikels aus Österreich fiel mir wieder ein, was ein Freund aus Berlin mir vor einiger Zeit über seine Putzfrau aus Südamerika erzählt hatte, der vom für sie zuständigen Beamten des Berliner Sozialamts penibel erklärt worden war, was genau sie alles behaupten und tun mußte, um den deutschen Steuerzahler letztlich erfolgreich um 3400 Euro pro Monat zu erleichtern.

Und sagt doch der Wiener Beamte zu den Journalisten: Er wolle den Migranten „gar keinen Vorwurf machen“: „Ich bin kein FPÖ-Anhänger, ich hab‘ nix gegen Ausländer. Die wären ja blöd, wenn sie unser Geld nicht nehmen würden. Aber die Politiker ganz oben, die genau wissen, was sich hier bei uns an den Kundenschaltern abspielt, die sind schuld. Und jetzt hat der gesetzlich erlaubte Familiennachzug erst begonnen, das wird noch alles schlimmer.“

Das ist dasselbe, als wenn er gesagt hätte: Der Dieb oder Betrüger oder Raubmörder wäre ja blöd, wenn er das Geld seines Opfers nicht nähme, aber die Politiker sollten doch bitte das und das … Was für eine Einstellung zu Anstand und Rechtstreue von einem Staatsdiener. Würde sein von den Journalisten geschützter Name bekannt, man müßte ihn sofort entlassen. Wer als in aller Regel illegaler Einwanderer, besser: als Teilnehmer an einer massiv-parallelen Guerilla-Invasion, den Staat, den der Beamte zu vertreten hat, und damit letztlich dessen Bürger einschließlich des Beamten selbst systematisch betrügt und ausnimmt wie eine dumme christliche Weihnachtsgans, hat kein „Verständnis“ verdient, sondern die erbitterte Feindschaft der so ihrer Arbeitsfrüchte Beraubten. Das dauernde dummfeige Gerede, man richte sich nicht gegen die feindlichen Invasoren, sondern nur gegen die Verräter in den eigenen Reihen, ist ebenso „politisch korrekt“ wie schwachsinnig und selbstmörderisch. Nimmt man den Invasoren die Lust am Betrügen und stehlen – denn jeder illegale Einwanderer ohne selbsttragende Arbeit ist nichts anderes als ein gemeiner Dieb, den ein Weimarer Minister Goethe noch hätte hängen lassen, wie es sich (damals) gehörte -, hat es sich auch für die Verräter ausverraten. Bautzen zeigt (vielleicht), wie’s geht.

Wir müssen endlich wieder lernen, klare Gedanken zu fassen, statt aus Angst vor der Gedankenpolizei nur noch Unsinn zu „denken“ bzw. (selbst „unter uns“) zu reden.

Polizeigewerkschaft für Trump

Nun müßte uns die BRD-Lügenpresse schon erklären, warum der ach so furchtbare Donald Trump gerade eine Wahlempfehlung der adelnden Art erhalten hat: Die größte Polizeigewerkschaft der USA mit mehr als 330.000 Mitgliedern hat sich heute hinter Trump gestellt und empfohlen, ihn zum Präsidenten zu wählen. Wer sollte besser wissen als Polizeibeamte, was dem Land fehlt: Recht und Ordnung, die Trump wiederherstellen will. „Er hat sich der Rechtsdurchsetzung in Amerika verpflichtet, und wir sind stolz darauf, uns ihm und seiner Kampagne zu verpflichten, indem wir heute eine Wahlempfehlung für ihn abgeben“, so der Präsident der Polizeigewerkschaft „National Fraternal Order of Police“.

Nur Dumme sind nicht fremdenfeindlich

Ich bin ein Fremdenfeind – was denn sonst. Das Fremde ist das Gegenteil des Eigenen. Um logikaffine Leser nicht zu verärgern: Ja, „Gegen-Teil“ bedeutet logischerweise, daß das Fremde auch ein Teil von mir ist, aber deshalb kann – und muß – ich ihm dennoch feind sein (kennt man ja, „inneren Schweinehund bekämpfen“ und so). Wie der geniale Schöpfer des Gemäldes aus dem Frühbarock wußte, dessen kleiner Ausschnitt dieses Blog ziert: der Teufel ist ein Teil Gottes (er bildet selbst ein Stück der Grenze der engelbesetzten „göttlichen Wolke“), und dennoch negiert Christus ihn konsequent innerhalb seiner (Christi) selbst.

Das Eigene des Menschen (gegenüber anderen animalischen Lebewesen) und nach allem, was man wissen kann, besonders des Deutschen und ghibellinisch gesinnten Europäers ist das Denken, die Freiheit gegenüber der dumpfen, unfreien Natur als dem Fremden in, besser (wie der Künstler es so autoritativ zeigt): an uns. Hat mit „Ausländern“ erstmal nicht notwendig was zu tun. Seit Dante ist der Deutsche automatisch auch Italiener, und schon wegen Dantes Retter in physischer Bedrängnis, des deutschstämmigen Cangrande della Scala in Verona an der Etsch („von der Etsch bis an den Belt“, daher kommt das, jaja), und weil Hegel die Zahlenreihen des Leonardo da Pisa (auch bekannt als „Fibonacci“) in logische Gedanken übersetzt hat (wohl ohne es zu wissen, aber das ist egal), der Italiener auch Deutscher. Ist ja auch klar, sind schließlich alles Germanen, „Lombardei“ und „Lombarden“ kommt nun mal von „Langobarden“, und wer die germanischen Göttersagen kennt, weiß, daß Frikka ihren Gatten Odin einst mit den „Langbärten“ täuschte, die in Wahrheit Frauen waren, die ihre Haare als „lange Bärte“vor die Gesichter hielten. Daß Sizilien und Malta einst zum Deutschen Reich gehörten, geschenkt. Wie eigenartig die Brennergrenze ist, wurde mir vor Jahren klar, als ich in Cannes die Visitenkarte eines Italieners las, der Sigifredo di Canossa heißt und mir zwanglos davon erzählte, wie das damals war mit seiner Urahnin Mathilde und dem Kaiser Heinrich und so weiter.

Das Eigene also kann eine Sprache sprechen, die man erst als scheinbare „Fremd“sprache lernen muß. Und das Fremde kann eine Sprache sprechen, die man zu kennen glaubt, die aber vollkommen unverständlich ist. Wie linkes Lügenpresse-„Deutsch“, das nicht weniger fremd wirkt als Türkisch oder Arabisch (Ja ja, Dante läßt auch Avicenna, Averroes und Saladin in den Limbus, aber erstere gerade deswegen, weil sie sich auf das abendländische Denken eingelassen und damit nolens volens die mohammedanische Leere verlassen haben, letzteren mehr als allem der ritterzeitlichen Romantik geschuldet).

Hat irgend ein vernünftiger Mensch je etwas gegen ausländische, intelligente, weltoffene und zivilisierte Menschen gehabt oder getan? Nicht wirklich, oder? Ausländerfeindlich ist also kein vernünftiger Mensch. Aber gegen unintelligente, geistig „zue“, dreiste, unzivilisierte Menschen, die uns ihre Un-Art am liebsten mit physischem Nachdruck aufdrängen (vulgo „Asylsuchende“ in ihrer großen Mehrheit bzw. „Antifa“ samt diversifizierten politischen Vorfeldorganisationen)? Klar, nicht? Getan vielleicht nicht. Gehabt schon.

Fremdenfeindlichkeit ist also nichts, was man im Sinne des alttestamentlichen „Das sei ferne von mir“ von sich weisen müßte, um dazuzugehören zum Kreis zivilisierter Menschen. Fremdenfeindlichkeit ist das Gebot der Stunde der Gefahr für die Zivilisation.